Nokia schreibt riesige Verluste

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Das dritte Quartal in Folge muss Nokia hohe Abschreibungen vornehmen. Über eine Milliarde Euro ist weg. Halb so schlimm, meint Nokia-Chef Stephen Elop: Ohne die Sonderabschreibungen wäre man sogar im Plus.

Gerade eben versuchte Nokia, mit Erfolgsmeldungen über die Auslieferung des Lumia und mit – über die Jahre kumulierten – Zahlen der Verkäufe alter S40-Handys (»über eine Milliarde Geräte«) die Gemüter zu beruhigen, doch  es half alles nichts: Mit der heutigen Quartalsmeldung meldet Nokia erneut einen riesigen Verlust.

Bei der Bekanntgabe der Zahlen habe der Hersteller einen Umsatzverlust von 21 Prozent vermelden müssen, meldet das Wall Street Journal unerbittlich – aber Nokia habe bereits zuvor darauf hingewiesen, dass 2012 ein weiteres Jahr des schwierigen Wechsels sein werde.  Und so bleibt auch das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2011 im tiefroten Bereich.

Der Nettoverlust in diesem Quartal summiert sich auf 1,07 Milliarden Euro – Abschreibungen und andere Aufwendungen hätten das Ergebnis so weit nach unten gezogen, denn ohne diese Ausgaben hätte man 226 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet, versteckt sich im Zahlenwerk des finnischen Herstellers (hier als PDF).

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