Verizon versenkt 2 Milliarden in einem Quartal

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Im Jahresschlussquartal musste der große US-Mobilfunkprovider tiefrote Zahlen einstecken. Obwohl man das iPhone im Angebot hat und 1,5 Millionen neue Mobilfunkkunden gewinnen konnte.

Trotz der Erfolge an der Kundenfront hatte Verizon Communications gestern einen Verlust von 2,02 Milliarden Dollar im vierten Quartal melden müssen. Schuld waren 3,4 Milliarden Dollar an Abschreibungen, Zahlungen und Zurückstellungen für Entschädigungen, Pensionen, Abfindungen und iPhone-Subventionen. Das meiste davon waren Einmalzahlungen, betont der Konzern, weshalb die Situation sich demnächst wieder bessern sollte. Noch vor einem Jahr hatte Verizon im gleichen Quartal 2,64 Milliarden Dollar Profit ausweisen können – ein erschreckender Unterschied von annähernd 5 Milliarden!

Dabei sind die Umsätze um 7.7 Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar gestiegen – der beste Quartalszuwachs im Jahresvergleich in der elfjährigen Firmengeschichte. Gleichermaßen trugen das Mobilfunkgeschäft wie auch die Breitband-Kunden zum Wachstum bei.

»Insgesamt war es ein sehr solides Jahr. Wir haben die Firma transformiert und besser positioniert, um für die Märkte der Zukunft gewappnet zu sein«, kommentierte Finanzchef Fran Shammo die Zahlen. Man sei stolz darauf, weltweit 108,7 Millionen Kunden zu bedienen und sie sowohl mit Apple- als auch Android-Geräten versorgen zu können. In der Breitband-Sparte habe man mittlerweile 8,7 Millionen Abonnenten zu verzeichnen.