Unternehmen spendieren vor allem Führungskräften und Vertrieblern Tablets

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Laut einer Cisco-Studie sind Tablets aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Bislang haben vor allem Führungskräfte und Vertriebler die begehrten Geräte erhalten.

1500 IT-Manager in Westeuropa und den USA wurden von Cisco zur Tablet-Nutzung in ihren Unternehmen befragt. Dabei zeigte sich, dass 31 Prozent der deutschen Vertriebsmitarbeiter bereits ein Tablet besitzen, womit Deutschland deutlich über dem internationalen Durchschnitt von 21 Prozent liegt.

Insgesamt ist es eher so, dass Führungskräfte ein Tablet bekommen. Spitzenreiter sind die USA, wo der Anteil der Tablet-Besitzer unter den Führungskräften bei stattlichen 38 Prozent liegt – ein Schelm, wer nun vermutet, der Anteil sei so hoch, weil sich das Top-Management ein Tablet als Statussymbol quasi selbst bewilligen kann.

Von den deutschen Führungskräften haben nur 29 Prozent ein Tablet – weniger also als bei den Vertrieblern.

Die meisten der befragten IT-Manager sehen durch die neuen Mobilgeräte auch neue Sicherheitsgefahren auf ihre Infrastruktur zukommen. In den USA haben daher drei Viertel neue Richtlinien eingeführt, Deutschland liegt hier mit 66 Prozent auf dem vorletzten Platz. »Vielen IT-Managern in Deutschland scheint noch nicht bewusst zu sein, dass Tablet-PCs zwar viele neue Möglichkeiten für effiziente Arbeitsprozesse, gleichzeitig aber auch neue Sicherheitsgefahren eröffnen«, urteilt Thomas Nicolaus, Leiter Collaboration Architektur bei Cisco.