Samsung integriert Xing-Kontaktaufnahme in seine NFC-Smartphones

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Treffen sich zwei Geschäftsleute, die beide ein Samsung-Telefon haben, genügt es künftig, die Mobiltelefone nahe aneinanderzuhalten und kurz »Xing Beam« aufzurufen, um den Kontakt im Geschäftsnetzwerk aufzunehmen. Das traditionelle Austauschen von Visitenkarten entfällt.

Weil bereits 20 Prozent der Zugriffe auf das deutsche soziale Netzwerk Xing mobil seien, liegt es nahe, den Händeruck durch einen Xing-Knöpfchendruck zu ersetzen. Das dachte sich wohl das Xing-Management und schloss eine Vereinbarung mit Samsung ab, die genau dies ermöglicht.

Die heute veröffentlichte Android-App für die Xing-Nutzung enthalte bereits diese Visitenkartenfunktion, freut sich Produktmanager  Jörg Malang. Die Android-App nimmt über den NFC-Chip des Galaxy Nexus (und künftiger Samsung-Android4-Geräte) den Kontakt auf.

Grundsätzlich sei die Funktion mit jedem NFC-fähigen Android-4.0-Smartphone nutzbar – Samsung ist eben zufällig der erste Anbieter passender Geräte und kann so wunderbar in die Marketing-Kampagne dazu einbezogen werden. Im deutschen Markt hat Xing also wieder einmal Facebook ausgestochen.

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