IBM-Manager fordert Unternehmen zur gezielten Datenlöschung auf

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Die Firmen müssten die Art, wie sie Daten archivieren, völlig neu angehen, erklärte IBM-Storage-Chef Steve Wojtowecz in einem Interview. Erst einmal aber müssten sie ihre Speicher ordentlich durchsäubern.

»Irgendwann kommen wir zu einem kritischen Punkt, an dem nichts mehr bezahlbar ist«, sagt Wojtowecz zum Trend, immer neue und mehr Storage-Systeme zu kaufen, um mit der Datenflut zurechtzukommen. Im Interview mit dem britischen Dienst V3 gibt er die Devise aus, erst einmal juristische und beschäftigungspolitische Maßnahmen zu ergreifen, um nur noch die richtigen Daten zu speichern.

Die »Data Intervention«, die er von den Unternehmen fordert, benötige erst einmal eine Umwandlung der Regeln für das Speichern wie auch das Löschen.

Diese Veränderung der Storage-Politik sei einer der wichtigsten Trends im kommenden Jahr. Verbessertes Speichermanagement mit ausgeklügelten Business-Prozessen rund um die Storage setze aber auch eine vorherige gezielte Datenlöschung voraus.

Mit den Worten »niemand will sich freiwillig  für die Regeln zu Datenspeicherung verantwortlich fühlen«, fasst er ein großes Dilemma vieler Unternehmen in kurze Worte zusammen. So ist auch das von ihm geforderte Aufräumen in den überfüllten Speichersilos der Unternehmen nichts als nur ein guter Ratschlag.

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