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HP will Schulen mit Mini-Netbook beglücken

Netbooks gibt es ja nach wie vor wie Sand am Meer. Günstig sind sie auch. Warum brauchen die Lehranstalten dann den HP Mini 1104?

von Ralf Müller 0

Der Hersteller begründet seinen edukativen Vorstoß damit, dass Netbooks heutzutage einen Fokus brauchen, um sich im Markt noch halten zu können. Daher sei das Modell 1104 auf die Bedürfnisse des Schulalltags ausgerichtet. Im Inneren werkelt die etwas schnellere Intel-Cedar-Trail-Generation (Atom N2600, 1,6 GHz), die auch mit flotterer Grafik aufwarten kann. HP stattet das 10-Zoll-Gerät mit Computrace Pro und TPM-Security-Chip aus. So kann es wieder aufgespürt werden, falls es gestohlen wird.

Der Akku sei für 9 Stunden Laufzeit ausgelegt. 2 GByte Hauptspeicher und 320 GByte Festplatte sind nötig, da Windows 7 wahlweise als Starter, Home Premium oder Professional vorinstalliert wird. Wer wie so viele dem Diktat von Microsoft entkommen möchte, kann auch FreeDOS ordern, um dann hinterher eine eigene Linux-Distribution oder ein anderes OS aufzutragen.

Auf Wunsch rüstet HP den Mini auch mit HSPA+ 3G und Bluetooth 3.0 aus. Durch die vielen Extras liegt der Grundpreis mit 399 Dollar eher im oberen Netbook-Bereich. Ob das den Schulen oder Schülern so schmeckt, wird sich dann im Markt zeigen.

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