Browser-Add-on von Facebook, Twitter und MySpace soll Google-Plus aus den Suchergebnissen entfernen

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Die Browsererweiterung »Don‘t be evil« soll den Einfluss des sozialen Google-Netzes aus den Suchergebnissen rückgängig machen. Die Konkurrenten wollen damit Suhergebnisse beseitigen, in denen sie selbst nicht mehr vorkommen.

»Das würde herauskommen, wenn Googles Suche ‚Search plus your World‘ nicht nur die eigenen Nutzer suchen würde», ist das Motto der Anti-Google-Anwendung. Die drei beteiligten sozialen Netze fühlen sich von Google angegriffen und schimpfen, Googles Wahlspruch »Don’t be evil« treffe nicht mehr zu: Die Suchmaschine wolle nur ihre eigenen Dienste pushen statt wie ursprünglich versprochen einen guten Überblick über das Web zu bieten. Dies berichtet TheGuardian vom anhaltenden Kampf um das Web 2.0.

Die Vermarktung des »Bookmaklets« übenimmt die OpenSource-Oganisation »Focus on the user«. Im Grunde handelt es sich um ein JavaScript, das die Ausgabe so umwandelt, dass nicht immer Google-Plus-Profile vorne im Ergebnis stehen, sondern auch Facebook- oder Twitter-Einträge – die häufig aktueller seien als die von Google ausgegebenen Google-Plus-Profile, erklärt das OpenSource-Team auf seiner Seite.

Der Quellcode ist hier erhältlich. Derzeit handle es sich erst einmal nur um einen »Proof of concept«, den Programmierer bei Facebook, Twitter und MySpace gemeinsam erstellt hätten.

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