IDC: IT-Manager müssen sparen

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Die Ausgaben für IT in Westeuropa werden 2012 kaum steigen. Viele Unternehmen bereiten sich auf Sparmaßnahmen vor. Manche wollen ihre IT-Budgets sogar verkleinern.

IT-Manager in Westeuropa müssen sich 2012 erneut auf karge Zeiten einstellen. Nach einer Umfrage von IDC erwarten viele westeuropäische Unternehmen stagnierende oder nur schwach steigende Ausgaben.

Auf den ersten Blick lesen sich die Zahlen gar nicht so schlecht. So wollen immerhin 40 Prozent aller Unternehmen und Organisationen ihre Ausgaben für IT (Hardware, Software, Services) erhöhen. Nur 17 Prozent rechnen mit sinkenden Ausgaben in diesem Jahr. Der Rest plant mit einem stagnierenden Budget.

Allerdings will nur etwa ein Viertel derjenigen Unternehmen, die ihre Ausgaben 2012 steigern wollen, das IT-Budget um mehr als 5 Prozent anheben.

Der Abschwung wird auch im Vergleich zu den Zahlen der Vorjahres deutlich. Anfang 2011 hatten noch 46 Prozent aller befragten westeuropäischen Unternehmen oder Organisationen höhere Ausgaben angekündigt und nur 14 Prozent mit sinkenden IT-Budgets gerechnet. Tatsächlich hatten dann im Jahresverlauf 43 Prozent ihre Ausgaben erhöht.

Als Ursachen für die zurückhaltende Planung der Unternehmen sieht IDC in erster Linie die trüben Prognosen für die Gesamtwirtschaft.

Fazit der IDC-Analysten: 2012 wird im Prinzip genau so wie 2011, nur ein bisschen schlimmer. Das prinzipielle Interesse an neuen Technologien und Trends wie Virtualisierung, Cloud Computing oder Software as a Service (SaaS) bleibt aber bestehen. Vor allem, wenn diese dann auch noch helfen, Geld zu sparen oder neue Einnahmen zu generieren.