Amazons Tablet bringt Content-Umsätze von 136 US-Dollars pro Gerät

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Amazons Plan, sein Kindle Fire weit unter Preis zu verkaufen, um damit an Inhalten Geld zu verdienen, geht auf: Der Verlust am Anfang war offenbar wohl kalkuliert.

Pro Kindle Fire werden durchschnittlich 136 Dollars an verkauften Inhalten verdient, schätzt RBC Capital. Börsenanalysten zufolge hätte Amazon die Verluste pro billig verkauftem E-Reader nie wieder hereingeholt – hieß es noch im September. Als  Marktforscher iSuppli damals erklärte, die Herstellungskosten für ein Kindle Fire lägen bei 201,70 Euro – pro Gerät würden also fast zwei Dollars Verlust entstehen – glaubten Marktbeobachter kaum, dass das Geld wieder durch Inhalte eingespült wurde. Im Dezember aber rechnete iSuppli nach und sagte bereits den Erfolg des Amazon-Gerätes voraus.

Jetzt folgen neue Enschätzungen: Auch, wenn Amazon keine Daten über den Content-Verkauf per Kindle Fire bekanntgibt , glaube Ross Sandler, Analyst bei RBC Capital, die Millionen verkauften Geräte würden sehr wohl ihr Geld einspielen. Dazu habe Sandler 216 Kindle-Fire-Eigner befragt und aus ihren Einkäufen herausgerechnet, wie viel Umsatz tatsächlich generiert wird, erklärt eWeek-Autor Clint Boulton die Rechnung.

Pro Gerät würden über dessen Lebenszeit 136 US-Dollars nur mit Inhalten verdient werden – das mache eine Gewinnmarge von 20 Prozent aus. Genaueres erfahren Interessierte am 31. Januar. Dann werden die Amazon-Quartalszahlen gemeldet.

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