Intel: Prozessor-Übertaktung jetzt mit Versicherung

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Der Halbleiterkonzern bietet für bestimmte Prozessoren ab sofort eine Police an, mit der man sich gegen das Abfackeln der CPU absichern kann.

Das ungewöhnliche Angebot von Intel nennt sich »Performance Tuning Protection Plan« und soll die Kunden dazu ermuntern, bei der Core-i-Serie mehr aufzudrehen und sich keine Sorgen über die Konsequenzen zu machen. Falls dann doch ein übertakteter Prozessor abraucht, berechtige der Schutzbrief dazu, ihn austauschen zu lassen.

Natürlich hat Intel wie jeder klassische Versicherer ein paar Fußangeln im Kleingedruckten eingebaut. So darf ein Kunde nicht mehr als einen Protection Plan für seinen Prozessor kaufen. Nach dem Abschluss gibt es erst eine 30-Tage-Wartezeit, bevor der Plan greift. Damit will Intel Missbrauch unterbinden. Auch muss sich die CPU noch in ihrer 3-Jahres-Garantiezeit befinden, um die Police abschließen zu können. Immerhin kann die Versicherung beim System- oder Prozessorwechsel auf die neue CPU übertragen werden – oder auf den neuen Besitzer.

Intel will den Protection Plan erst einmal versuchsweise für ein halbes Jahr einführen und beobachten, ob dieses Modell angenommen wird und auch wie vorgesehen funktioniert. Der Versicherungsbeitrag ist natürlich abhängig von der Prozessorklasse und bewegt sich zwischen 20 Dollar für einen Core i5-2500K und endet bei 35 Dollar für Core i7-3930K und 3960X.