Amazon geht mit der Cloud-Datenbank DynamoDB ans Netz

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Firmenkunden sollen ihre Daten speichern und analysieren können, ohne sich um Administrierung oder technische Aspekte Gedanken machen zu müssen. Der neue AWS-Dienst kümmere sich vollständig um alle Aspekte des Betriebs.

Der Online-Händler bemüht sich in jüngster Zeit enorm um den Ausbau seiner Cloud-Services. Erst wurde dafür ein neues Rechenzentrum in Stellung gebracht, dann ein Supercomputer-Dienst angeboten (wir berichteten), nun ist die Auslagerung der guten alten Firmen-Datenbank an der Reihe. Amazon DynamoDB basiert auf der nichtrelationalen NoSQL-Technologie und erlaubt den Firmenkunden, ihre Datenbank schnell und unkompliziert in der Amazon-Cloud zu positionieren. Dabei würden alle ihre Wünsche und Erfordernisse berücksichtigt, verspricht der Betreiber.

Falls erforderlich, könnte die Kundendatenbank problemlos skaliert werden und damit mit dem wachsenden Daten- und Kundenbestand mithalten. Selbstverständlich seien professionelle Analyse-Werkzeuge Bestandteil des DynamoDB-Angebots: Geboten werden die Integration mit Amazon Elastic MapReduce (EMR), ein cloudbasiertes Hadoop-Framework, das in der Lage sei, sehr komplexe Datenauswertungen vorzunehmen.

Wie schon beim EC2 -Clouddienst gibt es DynamoDB in einer kostenlosen Probier-Installation. Diese beinhaltet 40 Millionen Abfragen, aber nur 100 MByte Speicher. Die volle Datenbank wie auch der EMR-Zugriff werden dann nach Nutzungsintensität abgerechnet.