Für bessere Geschäfte: Logitech bietet spezielle Videokonf-Webcam

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Mit neuer Technologie sollen die Business-Webcams fit für den Konferenzraum und stundenlange Meetings gemacht werden – bei gleichzeitig besserer Video-Qualität.

Wie wir berichteten, leidet Logitech seit einiger Zeit am schwindenden PC-Markt, denn für Notebooks, Tablets, Smartphones und All-in-One-Systeme braucht kaum jemand mehr nachträglich Zubehör. Es ist meist alles drin im Gerät, was benötigt wird. Einer der Auswege scheint der wachsende und lukrative Videokonferenz-Markt zu sein. Daher übernahmen die Schweizer jüngst schon den Videotelefonie-Spezialisten Mirial (wir berichteten).

Daher kann Logitech nun neue Technik anbieten und einige der Schattenseiten der bisherigen Videokonferenzsysteme ausbügeln. Vor allem die schlechte Bildqualität und das Ausbremsen mancher Webcam der älteren Rechner im Verbund haben sich die Ingenieure vorgeknöpft. Trotz aufgebohrter 1080p-Bildqualität (H.264-Hardware) werde der Computerprozessor mit weniger Overhead belastet, verspricht Logitech. Die H.264-Hardware erledigt das Kodieren und die Datenkompression der Videobilder direkt in der Kamera.

Der UVC-Standard werde eingehalten, so dass via USB-IF die treiberlose Plug&Play-Installation möglich werde. IT-Admins, die solche Webcams über eine ganze Büroetage verteilen müssen, werden dafür dankbar sein. Die Business-Webcam arbeite auch mit Skype zusammen und erlaube hier HD-Videotelefonie mit 30 Bildern in der Sekunde. Auch auf eine adäquate Tonqualität haben die Schweizer geachtet. Die nötigen Standards für Unified Communications werden ebenfalls eingehalten.