Bringt AMD einen günstigen Ultrabook-Prozessor?

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Die Gerüchteküche in Taiwan will wissen, dass AMD in den Ultrabook-Markt einsteigen möchte. Die kommende Trinity-Chipserie soll diesen Job übernehmen.

Das Ultrabook-Konzept stammt von Intel. Ergo ist es auf Intel-Prozessoren zugeschnitten – und soll logischerweise die Konkurrenz draußen halten wie seinerzeit beim Netbook. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten und Ehrgeiz der Konkurrenten. Das Branchenblatt Digitimes will in Herstellerkreisen Hinweise darauf aufgeschnappt haben, dass AMD unter dem Codenamen Ultrathin heimlich eine Ultrabook-Alternative entwickelt habe. Sie soll demnächst unter dem Namen Trinity die asiatischen Hersteller locken. Hauptargument: Bis zu ein Fünftel preiswerter als die günstigsten Intel-Ultrabook-Chips.

Digitimes habe in Gesprächen mit den heutigen Ultrabook-Herstellern in Taiwan ermittelt, dass bis Jahresende durchaus 20 verschiedene Trinity-Modelle angedacht seien. Preislich würden die AMD-Ultrabooks sich demnach im Bereich von 800 bis 1.000 Dollar bewegen. Offizielle Ankündigungen in dieser Richtung gibt es bislang nicht.