41 Milliarden für Expansion – Samsung will sich breit machen

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Bei fast jedem technischen Thema ist Samsung vertreten. Kein Wunder, besteht die südkoreanische Samsung Group auch aus 80 einzelnen Firmen. Und die haben in 2012 viel vor.

Der Konzern will in diesem Jahr kräftig expandieren. Extrem kräftig. Dafür will man gewaltige 41,4 Milliarden Dollar in die Hand nehmen und seine Fabriken und Marktbedeutung entsprechend ausweiten, berichtet der Wirtschaftsdienst Reuters. Um das Vorhaben in Relation zu setzen: Die großen Samsung-Konkurrenten aus Japan – Sony, Toshiba und Hitachi – werden in diesem Jahr 16,6 Milliarden Dollar investieren. Alle zusammen.

Zum Beispiel plant Samsung Electronics, für eine Milliarde die Chipfabrik in Austin zu erweitern. Weiteres Geld soll in die nächsten Generation von Logik-Chips und OLED-Display-Technologie fließen. Gerade hier haben die Südkoreaner sich fast ein Monopol erarbeitet und liefern OLED-Panels für alle möglichen Mobilgeräte aus. Das gleiche strebt man nun auch für die OLED-Flachbildschirme an. Dieser Markt könne bis 2018 auf ein Volumen von etwa 20 Milliarden Dollar jährlich anschwellen. Bis dahin soll laut Marktforschern die OLED-Technologie etwa 16 Prozent des gesamten Bildschirmmarktes ausmachen. Heute sind es magere 4 Prozent.

Weiteres Kapital wird in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Märkte fließen. Samsung plant neue Fabriken und auch die Übernahme von anderen Firmen. Zudem sollen in den nächsten zwölf Monaten kräftig Leute eingestellt werden: 26.000 neue Jobs sind momentan geplant. Schon im Vorjahr legte Samsung um 25.000 Mitarbeiter zu. Im Augenblick sind es weltweit 350.000.