SAPs- Software-Umsatz übertrifft alle Erwartungen

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Besser als Oracle und besser als die Software AG habe sich SAP an seine Versprechungen gehalten, kommentiert Wirtschaftsdienst Bloomberg die Jahresbilanz des Softwarehauses. Vor allem Ärger über Oracle habe zu den guten Ergebnissen beigetragen.

Das Walldorfer Unternehmen meldet im aktuellen Börsenbericht Software-Erlöse von vier Milliarden Euro für das Jahr 2011. Das seien die besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte.

Die Software- und softwarebezogenen Service-Erlöse seien dabei um 15 Prozent gegenüber denen des Vorjahres und währungsbereinigt sogar um 17 Prozent gestiegen. Alleine die Business-Intelligence-Software HANA habe 160 Millionen davon eingebracht, Mobilitätslösungen vom übernommenen und inzwischen eingebundenen Unternehmen Sybase 100 Millionen. In beiden Fällen seien die eigenen Erwartungen übererfüllt worden.

Die Gewinnmarge für das Gesamtjahr sei um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und habe 33,1 Prozent erreicht.

Die Quartals- und die Jahresergebnisse des deutschen Software-Anbieters würden die von Oracle »überstrahlen«, zitiert Wirtschaftsdienst Bloomberg einen Kommentar von Mirko Mayer von der Landesbank Baden-Wuerttemberg zu den glänzenden Zahlen. SAP profitiere von Investition in Innovationen, betonen die SAP-Chefs Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe, doch ganz so einseitig wie die Pressemeldung sieht es Donald Feinberg von Gartner nicht: »Sie profitieren davon, dass Oracles Kunden über neue Preise und Verträge verärgert sind«.

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