Hersteller: Microsoft und Intel machen Tablets zu teuer

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Kostspielige Intel-Prozessoren und noch nicht ausgereifte Windows8-Implementationen für ARM-CPUs würden den Erfolg von Window8-Geräten massiv hemmen, lästern die Produzenten.

Das taiwanische Branchensprachrohr Digitimes meldet wieder einmal die Bedenken der Auftragshersteller. Sie tun öffentlich kund, dass Intel und Microsoft nicht gewillt sind, ihre Preise zu senken und so die Wintel-Tablets auf das zu hohe Preisniveau von 599 bis 899 Dollar hieven würden.

Das könnte Kunden davon abhalten, überhaupt noch Windows-Tablets kaufen zu wollen. Wenn sowohl Microsoft als auch Intel ihre Preise nicht senken würden, könne das auch dem Notebook-Markt schaden. Die Hersteller würden deswegen wahrscheinlich eher auf ARM-Chips als auf Intel-Lösungen setzen.

Ob es allerdings viel Erfolg für Window8-ARM Tablets geben wird, stellt wiederum Network World in Frage: Mit den auf der CES in Las Vegas gezeigten Prototypen scheine offenbar so einiges nicht zu funktionieren, denn mehrere Hersteller würden die Geräte nicht zum Ausprobieren bereitstellen wollen – und hinter Glas verstecken. sill Crean, Produktmanager bei ARM-CPU-Produzent Texas Instruments, habe zugegeben, Windows 8 für ARM sei noch immer in einer Pre-Beta-Phase. Schon deshalb wolle Microsoft niemanden an die Prototypen heranlassen.

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