IBM verzeichnet die meisten Hightech-Patente, Apple verschwindet aus der Patent-Top-Ten

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Nicht Apple, dessen Patente-Verteidigung stets für Pressewirbel sorgt, sondern IBM ist der Spitzenreiter unter den Patent-Einreichern. Dass Forschung und Entwicklung wesentlich zum Betriebsergebnis beitragen können, spiegelt die Rangliste der Patentanmeldungen wieder: 6180 davon habe der »blaue Riese« im Jahr 2011 angemeldet, mit etwas Abstand folgt Samsung (4985 Stück auf Platz Zwei.

Der einsame Spitzenreiter unter den IT-Forschern habe im vergangenen Jahr mehr Patente generiert als Apple, Amazon, Google, EMC, Hewlett-Packard und Oracle/Sun zusammen, präsentiert IBM stolz seine Forschungsleistung. Bei über 6000 IBM-Patenten spielen die paar, die kürzlich an Google verkauft wurden, keine große Rolle mehr.

IBM forsche derzeit vor allem an »kognitiven, intelligenten und erkenntnisorientierten« Systemen, meldet das Unternehmen – man stecke jährlich etwa 6 Milliarden US-Dollars in Forschung und Entwicklung .

Die Liste der IT-Patenteinreichungen, die IBM nun präsentiert, hat IFI CLAIMS Patent Services zusammengetragen. In seiner Rangliste nennt der Patentdienstleister Samsung mit 4895 Patenten an zweiter Stelle, Canon mit 2822 an dritter. Panasonic nimm mit 2560 Patenten den vierten Platz ein, auf Nummer 5 folgt Toshiba.

Platz 6 bis 10 belegen Microsoft (2312), Sony (2286), Seiko Epson (1532), Hon Hai (1514) und Hitachi (1467).
Dass Hon Hai alias Foxconn sich von der asiatischen »Werkbank des Westens« wegentwickelt und mit eigener Forschung nun sogar unter die Top Ten der Patenteinreicher gerät, ist bemerkenswert. Apple kommt gar nicht mehr vor.

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