Investmentbank: Nokia könnte 37 Millionen Windows Phones verkaufen

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Vom langsamen Start zum Wasserfall: Microsofts Smartphone-System werde sich im Jahr 2012 außergewöhnlich stark verbreiten, erklärt ein Morgan-Stanley-Report. Und die genannten 37 Millionen seien erst einmal nur die Zahlen für Nokia-Geräte – HTC, Samsung und andere könnten zusammen bis 2013 auf deutlich über 70 Millionen verkaufte Windows-Phone-Geräte kommen.

Ginge es nach den Investmentbankern von Morgan Stanley, berichtet Silicon-Valley-Veteran John Paczkowski in AllThingsDigital, werde 2012 wohl das große Jahr für Windows Phone: Für dieses Jahr sehe ein Report des Finanzinstituts 37 Millionen verkaufte Nokia-Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem voraus.

Wenn man dazu die Vorhersagen für HTCs Windows-Smartphones addiere, würden 43 Millionen verkaufte Windows-Phone-Geräte den Markt 2012 überschwemmen – bei Hochrechnung des Trends seien es 2013 schon 74 Millionen verkaufte Windows-Phone-Systeme. Andere Hersteller entsprechender Windows-Mobiltelefone wie etwa Samsung nenne Morgan Stanley Research in seinem Report erst gar nicht.

Microsofts Marketingkosten für Windows Phone seien immens, berichtete Windows-Spezialist Paul Thurrot  vergangene Woche über die Pläne von Microsoft und Nokia, das System in den Markt zu drücken.Die Einführung des LTE-Smartphones Nokia Lumia 900 war offenbar nur der erste Schritt, vom langsamen Einstieg auf den Microsoft-üblichen späteren Markt-Überfall umzuschwenken. »Ich glaube, die Arbeit, die wir machen, wird sich wirklich auszahlen«, zitiert Paczkowski Microsoft-Chef Steve Ballmer, der sich auf der CES recht zuversichtlich  geäußert habe.

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