Intel plant Ultrabooks mit Sprache und Berührung

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Touchscreens und die Steuerung per Sprachbefehl stehen auf Intels Wunschliste für die nächste Generation der superflachen Mobilrechner. Das wenigstens war auf der US-Computermesse CES zu hören.

Weiterhin strebe Intel auch eine verlängerte Akkulaufzeit an. Diese technisch bedeutenden Verbesserungen sollen aber nicht zulasten der Verkaufspreise gehen – ganz im Gegenteil. Der Chipkonzern sucht eine konzeptionelle Optimierung, um die Preise künftig zu drücken und damit die Marktchancen des Ultrabook-Konzepts zu stärken. Diese Absicht bekräftigte Intel auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Consumer Electronics Show.

Im frisch angelaufenen Jahr seien über 75 Ultrabook-Modelle in Arbeit, kündigte General Manager Mooly Eden an. Das reicht dem Konzern noch lange nicht, weshalb man nun besagte Verbesserungen in Sachen Display, Sprachsteuerung (von Technologiepartner Nuance) und Akku forciere. Dabei sollen auch Gestensteuerung für Zoom und Scrolling unterstützt werden.

Zudem denke man über die Möglichkeit nach, die Displays wie bei den alten Tablet-Computern schwenkbar zu machen, so dass ein reiner Tablet-Betriebsmodus möglich werde. Ein weiteres Konzept namens Nikiski zeigt ein Ultrabook unter Windows 8 mit kleinen Zusatzdisplays. Im geschlossenen Zustand können man so schnell auf gewisse Basisfunktionen und -Daten zugreifen.

Laut Eden plane man, gegen Ende des Jahres den Ultrabook-Einstiegspreis auf 699 Dollar drücken zu können. Dann bleibe auch die zweite Generation der Ultrabook-Hardware klar unter der 1000er-Marke.