Google kauft IBM 187 weitere Patente ab

PolitikRecht

Als Vorbereitung auf den Prozess gegen Oracle, der im März stattfinden soll, deckt sich Google noch einmal mit »intellectual poperty« ein. Dazu gehören neue Patente rund um »die Nutzung semantischer Netzwerke zum Aufbau sozialer Netze«.

Google kümmerte sich anfangs zu wenig um die patentrechtliche Absicherung, musste aber mittlerweile Milliarden US-Dollars für Patente ausgeben – Dazu gehören der Erwerb von Motorola Mobility samt dessen 17.000 Patenten sowie ein Kauf von 1000 IBM-Patenten. Nun werden es weitere 187, die Big Blue an Google weitergibt, berichtet die britische BBC.

Unter den erworbenen Patenten sei auch US-Patent 7,865,592, das sich um das Identifizieren von Gemeinsamkeiten der Nutzer eines sozialen Netzes dreht. Das deute darauf hin, dass Google nicht nur existierende Techniken schützen wolle, sondern gleichzeitig in die Zukunft investiere, zitiert die BBC Vicki Salmon, den Vorsitzenden eines Patentrechtsausschusses britischer   Anwälte.

Ein anderes der erworbene Patente dreht sich um den Austausch von Web-Applikationen über verschiedene Geräte. Eines, das ganz einfach nur »Computer phone« genannt wurde, klingt bedeutend, der Inhalt aber ist nofh nicht ganz klar. In der Kurzzusammenfassung ist nur zu erkennen, dass es sich dabei um den Umgang von Computern mit drahtlosen Signalen handelt. Von der BBC angesprochen, wollten aber weder Google noch IBM Kommentare dazu abgeben.

Zu den weiteren Patentkäufen zählen auch Methoden für selbstfahrende Autos. Google, selbst an entsprechendenEperimenten mit »driverless cars« beteiligt, denkt nun auch juristisch voraus.

(Bildquelle: ferkelraggae – Fotolia.com)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen