IDC: Die Arbeitswelt macht mobil

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Der Siegeszug von schicken Smartphones und Mobilrechnern in Unternehmen hat auch enorme Auswirkungen auf den Arbeitsalltag. Schon 2015 werden fast 40 Prozent aller Mitarbeiter mobil arbeiten, behauptet eine Studie von IDC.

Ein »gesundes Wachstum« bei der Zahl der mobilen Mitarbeiter sagt IDC-Expertin Stacy Crook (Senior Research Analyst for IDC’s Mobile Enterprise Research Program) voraus. Was immer auch das Wörtchen »gesund« in diesem Zusammenhang bedeuten mag, die von IDC jetzt vorgelegten Zahlen besagen jedenfalls, dass immer mehr Menschen in Zukunft ihre Aufgaben unterwegs mit Notebooks, Netbooks, Smartphones oder Tablet-PCs verrichten werden.

1,3 Milliarden Menschen arbeiten 2015 unterwegs

Bis 2015 werden laut IDC insgesamt 1,3 Milliarden Menschen zum mobilen Heer der Mitarbeiter zählen. Das sind 37,2 Prozent der gesamten arbeitenden Bevölkerung. 2010 waren es immerhin schon mehr als 1 Milliarde Menschen, die dem Mobiltrend folgten.

In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) wird die Zahl der mobilen Mitarbeiter von 186,2 Millionen in 2010 auf 244,6 Millionen ansteigen.

Aufgrund des schnellen Wirtschaftswachstums wird das Heer der mobilen Mitarbeiter besonders im asiatisch-pazifischen Raum anwachsen.

In Nordamerika hingegen soll das Wachstum deutlich langsamer ausfallen. Zurückzuführen ist dies laut IDC auf die hohe Arbeitslosenrate und den eher wackligen Wirtschaftsaufschwung.

In konkrete Zahlen gekleidet bedeutet dies: In Amerika (USA, Kanada Lateinamerika) soll es 2015 etwa 212 Millionen mobile Mitarbeiter geben. Den größten Anteil daran hat Nordamerika, wo angeblich heute schon bereits 75 Prozent der Mitarbeiter zumindest teilweise mobil arbeiten.