IBM übernimmt Cloud-Tester Green Hat

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Die Technologie des britischen Unternehmens Green Hat beschleunigt die Entwicklung von Cloud Computing-Lösungen. IBM ergänzt damit sein Portfolio an Cloud-Diensten.

Das Unternehmen Green Hat hat sich auf Software-Qualitätssicherung und Software-Testing spezialisiert. Es bietet beispielsweise Testumgebungen für Cloud-basierte Softwaredienste. Solche Kompetenzen sind auch für den IT-Riesen IBM interessant, der selbst zu den größten Anbietern von Cloud Computing-Lösungen zählt.

Nun hat IBM angekündigt, dass es Green Hat übernehmen will. Genauere Angaben zu den Kosten der Übernahme macht IBM nicht.

Durch die virtuelle Testumgebung von Green Hat ersparen sich die Entwickler von Cloud-Diensten den aufwendigen Aufbau eines eigenen Testlabors für Hard- und Software für Cloud-Dienste.

Testumgebung spart Entwicklungskosten

Die Kosten für solche Tests machen laut IBM mehr als 50 Prozent der gesamten Entwicklungskosten aus. Die Software-Experten verbrauchen daneben mindestens 30 Prozent ihrer Zeit, um mit der Komplexität einer solchen Testumgebung zurechtzukommen.

All das soll die Green-Hat-Technik überflüssig machen, bei der sich angeblich innerhalb von Minuten eine komplette Testumgebung simulieren lässt.

Nach Ansicht der Analysten von Ovum reagiert IBM damit auch auf den zunehmenden Druck, neue Software-Lösungen oder Cloud-Dienste immer schneller zu entwickeln, bzw. schneller und flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Green Hat wird in IBMs Software-Sparte Rational eingegliedert. IBM will die Testlösungen über seinen Dienst »Global Business Services’ Application Management Services, kurz AMS, anbieten.