Chipmarkt-Konzentration: Toshiba verhandelt Integration von Elpida

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Vom japanischen Staat unterstützt, sollen die DRAM- und Flash-Aktivitäten und Assets (wie Patente und Fabriken) beider Unternehmen zusammengeführt werden.

Der japanische Speicherhersteller Elpida, der unter massiven Finanzproblemen leidet und sich deswegen voriges Jahr schon einmal zu einer Zusammenarbeit mit den ebenfalls leidenden taiwanischen RAM-Produzenten entscheiden musste, soll nun in Toshiba aufgehen. Hinter den Versuchen, Elpida in Toshiba zu integrieren, stecke die japanische Regierung, meint Branchenbeobachter Digitimes.

Toshiba als Produzent von Flash-Speichern und Elpida als DRAM-Hersteller sollen gemeinsam als eine Einheit helfen, Japan im Kampf mit Südoreas Speicher-Unternehmen mehr Gewicht zu geben, so die Intention der japanischen Regierung. Japan wolle nicht gegen die koreanische Übermacht im schwierigen Speichersektor marginalisiert werden.

Toshiba selbst wolle eigentlich nicht in den hart umkämpften DRAM-Markt zurück, könne aber die Flash-Speicherproduktion durch Elpidas Technologien wie etwa Wide IO Mobile RAM verbessern.

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