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Android 4 lässt (fast) keine Oberflächen außer seiner eigenen zu

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Die Benutzeroberfläche des neuen Android soll die fragmentierte Gerätelandschaft wieder auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Aufgepropfte GUIs wie HTC Sense oder Samsungs Touchwiz sollen nun – großteils – der Vergangenheit angehören.

Zahlreiche Anbieter nutzten die Möglichkeit, Androids Oberfläche an ihre eigenen Dienste anzupassen, als Marketing-Instrument. Viele wollten die User auf ihre eigenen AppStores führen statt auf Google Android-Market – schließlich will jeder auch am Content mitverdienen, um die knappen Gewinnmargen beim Verkauf von Tablets und Smartphones zu kompensieren.

Das allerdings führte zu »optischen Fragmentierungen«, umschreibt Gizmodo-Redakteurin Marion Lenke das Problem der Uneinheitlichkeit der Android-Systeme. Die neue Oberfläche »Holo« der Android-Version 4 (»Ice Cream Sandwich«) wird aber nun in den Designrichtlinien von Google als Muss vorgeschrieben, erklärt Googles »Android Framework Engineer« Adam Powell  in seinem Blogeintrag  in Googles Android-Entwicklerblog – schließlich sei ihm Stil wichtig.

Hersteller könnten noch immer ihre eigenen Oberflächen aufrufen, beruhigt er die Anbieter, doch spätestens bei Aufruf das Android-Appstores wechsle das Design auf den einheitlichen »Holo-Style«. Im Blogpost beschreibt Powell zudem, wie Entwickler eigene Applikationen so schreiben können, dass sie auch mit Android2-Geräten kompatibel sind und sich an die dortigen Designs anpassen – und dennoch mit Android4-Geräten funktionieren und dort Holo nutzen.