EU verschärft Elektroschrott-Regeln

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Die EU will die Sammelmengen und das Recycling von Elektroaltgeräten steigern und gegen illegalen Export von Elektroschrott vorgehen. Dabei soll eine verbesserte Richtlinie helfen.

Eine Revision der sogenannten WEEE-Richtlinie (WEEE, Waste Electrical and Electronic Equipment) soll helfen, die Entsorgung und Wiederverwertung von Elektroaltgeräten zu verbessern.
Ziel ist, die Sammelmengen und das Recycling von Elektroaltgeräten zu steigern und den illegalen Export von Elektroschrott zu beschränken.

In Zukunft werden alle Elektro- und Elektronikgeräte von der Richtlinie erfasst. Außerdem werden Mindestanforderungen für die Verbringung definiert.

Kampf gegen illegalen Elektroschrott-Export

Diese bieten beispielsweise Kriterien, mit deren Hilfe Gebrauchtgeräte eindeutig von Elektroschrott unterschieden werden können. Wer Geräte als Gebrauchtware exportiert, muss künftig nachweisen, dass es sich tatsächlich um funktionsfähige Geräte handelt.

Daneben soll es für Hersteller und Importeure einfacher werden, ihre Elektrogeräte vor dem »Inverkehrbringen« europaweit zu registrieren.

Laut einer Mitteilung des Bundesumweltministeriums hat eine Mehrheit der Botschafter der Mitgliedstaaten der WEEE-Richtlinie zugestimmt. Dieser war als Kompromisstext von Europäischer Kommission und Europäischem Parlament ausgehandelt worden.

Am 18. Januar 2011 wird das EU-Parlament schließlich über die WEEE-Richtline abstimmen. In Deutschland fließt die verbesserte Richtlinie dann in ein geändertes Elektro- und Elektronikgerätegesetz ein.

(Bildnachweis kleines Bild: Frank Radel/Pixelio)