Umfrage: Die Hightech-Trends im Job

von Mehmet Toprak 0

Mitarbeiter wollen Geräte selbst wählen

Ein wichtiger Aspekt der Umfrage war, ob die Angestellten ihre PCs oder Notebooks selbst wählen können. Oder zumindest eine Auswahl aus Geräten haben, die der Arbeitgeber vorgibt. Dies ist weltweit im Schnitt bei 41 Prozent der Teilnehmer der Studie der Fall.

Bemerkenswert, dass der Wert in industriellen Schwellenländern deutlich höher liegt. 57 Prozent der befragten Studienteilnehmer aus Mexiko, 59 Prozent der Chinesen und 70 Prozent der indischen Teilnehmer gaben an, die Wahl zwischen verschiedenen Geräten zu haben.

In Deutschland haben dagegen nur 36 Prozent die Auswahl. In den technisch angeblich so fortgeschrittenen USA können nur 29 Prozent ihre PCs, Notebooks und Smartphones selbst aussuchen. Dagegen verwundert es nicht, dass die als konservativ geltenden Briten mit 27 Prozent Wahlfreiheit das Schlusslicht bilden.

Der Trend zur Wahlfreiheit wird jedoch stärker. 55 Prozent der Befragten weltweit denken, dass sie in zehn Jahren diese Wahlfreiheit hätten.

Hightech-Demokratie bei KMUs

Bei der Art und Weise wie neue Geräte ins Unternehmen kommen, gibt es in Deutschland deutliche Unterschiede zwischen großen und kleinen Unternehmen. Bei den KMUs können immerhin 46 Prozent der Mitarbeiter mitentscheiden, mit welchem PC oder Laptop sie ihre Aufgaben erledigen.

Bei großen Unternehmen hingegen sind es nur 30 Prozent. Das mag wiederum daran liegen, dass vor allem große Unternehmen auf eine effiziente und zentralisierte Administration angewiesen sind und sich deshalb weniger Individualität leisten können.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Internet-Nutzung. 62 Prozent der KMU-Angestellten möchten die Freiheit haben, Daten aus dem Web herunterzuladen, aber nur 32 Prozent der Angestellten aus großen Unternehmen beanspruchen dies.

Nur 16 Prozent der Angestellten in Deutschland glauben, dass der Arbeitgeber ihre E-Mails kontrolliert. (Grafik: Intel, Dell)

 

Berufliche und private Nutzung

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der zunehmenden Vermischung von beruflicher und privater Nutzung von Computern. Gefragt wurde, ob und wie wichtig es sei, dass privates und berufliches auch auf den Geräten getrennt werde. Auch hier gehören die Briten wieder zur konservativen Fraktion: Nur 29 Prozent halten es für wichtig, private und berufliche Nutzung auf demselben Gerät zu ermöglichen.

Im technologieverliebten Japan sind es 25 Prozent. Die Mehrheit ist eher dafür, für private und berufliche Nutzung auch verschiedene Geräte zu haben.

Demgegenüber sind 63 Prozent der Brasilianer, 67 Prozent der Chinesen und 73 Prozent der Mexikaner der Ansicht, dass beide Nutzungsarten auf ein und demselben Gerät erlaubt sein sollen. Deutschland gehört hier mit 40 Prozent ins Mittelfeld.

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