Biometriefunktion erkennt Autodiebe am Gesäß

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In Tokio entwickeln Forscher eine »Hintern-Erkennung« für Autos. Der Abdruck des Hinterteils auf dem Sitz ergebe so eine ganz neue Art der Diebstahlsicherung.

Jeder Mensch habe nicht nur Fingerabdrücke als eindeutiges Kennzeichen, sondern sei auch zu 98 Prozent an der Gewichtsverteilung des Hinterteils zu erkennen, berichtet Pressetext  über die Forschungsarbeiten des Advanced Institute of Industrial Technology (AIIT) in Tokio.

Ein »intelligenter Fahrersitz« solle eine neue Hürde beim Diebstahl von PKWs aufstellen. Erkennt der Sitz den Fahrer nicht, könnte eine entsprechend Aktion (etwa das Nicht-Anspringen oder die Meldung bei de Polizei) ausgelöst werden.

Die Forscher hätten mehrere strategisch verteilte 360-Grad-Drucksensoren in ihren neuen Sitzen verteilt, die die Gewichtsverteilung in einen dreidimensionalen Fingerabdruck des Gesäßes umwandelten, berichtet Pressetext-Autor Georg Pichler. Mit einem geschriebenen Augenzwinkern fügt er an, dass natürlich nicht bekannt ist, wie zuverlässig das System auf überschüssige Pfunde nach den Weihnachtsfeiertagen reagiert.

(Bildquelle: Pressetext Austria/AIT)

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