New York Times: Oracles Quartalszahlen könnten Probleme für den IT-Markt signalisieren

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Die nicht erfüllten Erwartungen der Börsen-Analysten an Oracles Geschäfts-Ergebnisse könnten ein Hinweis auf einen bevorstehenden Ärger im Technologiesektor sein, schreibt die New Yorker Zeitung.

Oracle veröffentlichte gestern seine Ergebnisse für das vergangene Geschäftsquartal – so gut sie klingen (wie alle erst einmal aufgehübschten Geschäftsberichte) zeigten sie, dass die Kundschaft für Enterprise-Software wie etwa Regierungsstellen und Großunternehmen begonnen hätten, ihre Ausgaben zu kürzen, interpretiert die New York Times die Zahlen.

Daraufhin seien gestern die Aktienwerte von Oracle um mehr als 8,5 Prozent gefallen. Das Wachstum beim Verkauf von Softwarelizenzen liege nur noch bei zwei Prozent – Analysten hätten eine zweistellige Prozentzahl erwartet.

Oracles Finanzchefin habe bei der Präsentation des Zahlenwerks zugegeben, dass man dies sicher nicht so erwartet hatte. Auch das zugekaufte Hardwaregeschäft mit Sun-Servern sei um zehn Prozent gefallen. Die Oracle-Umsätze von 8,8 Milliarden US-Dollars lägen deutlich unter den erwarteten 9,2 Milliarden.

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