Mozilla und Google handeln neuen Vertrag aus

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Die finanzielle Zukunft für Mozilla und damit auch Firefox ist gesichert, nachdem man einen neuen Vertrag mit Google ausgehandelt hat. Der Suchmaschinenbetreiber steuerte bislang den Löwenanteil zum Mozilla-Umsatz bei und wird das auch in den nächsten Jahren tun.

Der bisherige Vertrag zwischen Mozilla und Google war im November ausgelaufen, was Spekulationen befeuert hatte, Google könnte die finanziellen Zuwendungen kappen. Schließlich hat man mit Chrome mittlerweile einen sehr erfolgreichen Browser am Start, der dabei ist, Firefox den Rang als erste Alternative zum Internet Explorer abzulaufen, so dass man nicht mehr auf das Suchfeld in Firefox angewiesen ist, um die Google-Suche zu befeuern – so zumindest die Vermutungen. Doch Google sieht das offenbar anders und hat sich mit Mozilla auf einen neuen Vertrag geeinigt, dem zufolge Google auch in den nächsten drei Jahren die Standardsuche in Firefox stellt und dafür mehrere Millionen Dollar bezahlt. Wie viel, verrieten die beiden Parteien nicht – das wird sich erst zeigen, wenn Mozilla ihre Finanzberichte vorlegt. Im vergangenen Jahr stammten 84 Prozent des Mozilla-Umsatzes von 123 Millionen Dollar von Google.

Mozilla sei über die Jahre ein wertvoller Partner für Google gewesen und man freue sich, diese Partnerschaft in den nächsten Jahren fortzuführen, sagte Googles für die Suche zuständiger Senior Vice President Alan Eustace.