Software nutzt russischen Satelliten für Standortbestimmung

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Ein tschechisches Unternehmen entwickelt eine Navigation, die neben GPS auch den russischen Satelliten GLONASS zur Positionsermittlung nutzt. Das Kartenmaterial kommt von Nokia-Tochter Navteq.

Reichen die GPS-Daten vom US-Ortungs-Satelliten  nicht, können sie inzwischen durch Daten von GLONASS ergänzt, korrigiert oder exakter gemacht werden. Der Softwarehersteller Aponia hat sich der Herausforderung angenommen und Kartenspezialist Navteq verkündet, sein Material an Aponia zu verkaufen.

Deren System »BE-ON-ROAD«  ist nun mit gesamteuropäischen Karten und 3D-Modellen on Städten und Sehenswürdigkeiten ausgestattet. Die Aponia-Software nutzt laut Navteq auch alle Spezialfunktionen des Navteq-Systems wie etwa die rechtzeitige Warnung vor scharfen Kurven und hohen Steigungen. Aponia-Chef Daniel Kuchválek will nicht nur Privat- und Geschäftskunden ansprechen, sondern auch die »Integrierbarkeit in komplexe Unternehmensanwendungen« ermöglichen. Zu Letzterem bietet das Softwarehaus Schnittstellen für Programmierer. Navteq-Europa-Manager Florian Kuenne freut sich, nun auch mit Lösungen für GLONASS neue Märkte zu erobern – nach den vielen Navteq-Stellenkürzungen durch die klamme Mutterfirma Nokia benötigt der Kartenspezialist schließlich noch bessere Zukunftsperspektiven.

BE-On-ROAD ist für Windows Phone, iOS- und Android-Geräte erhältlich.

(Bildquellen: Logo: Be-On-Road. Satellit Glonass: NASA )

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