IDC: Markt für externe Speicher wächst im Rekordtempo

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Ein Rekordwachstum hat der Speichermarkt in Zentral- und Osteuropa im dritten Quartal hingelegt. Die verfügbare Speicherkapazität ist gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 70 Prozent gewachsen.

Trotz eher ungünstiger Rahmenbedingungen der Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa ist der Markt für externe Speicher laut IDC im dritten Quartal 2011 um 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen. Die Einnahmen der Speicherhersteller kletterten im gleichen Zeitraum um knapp 18 Prozent auf 424,2 Millionen US-Dollar.

Damit steht den Unternehmen insgesamt eine Speicherkapazität von 216,7 Petabyte zur Verfügung, ein Anstieg um fast 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SMBs investieren weniger

Das Wachstum auf dem Speichermarkt fußt vor allem auf der wirtschaftlichen Stärke großer Unternehmen. Kleinere und mittlere Unternehmen konnten vergleichsweise weniger zulegen, da sie stärker unter den Sparmaßnahmen ihrer Regierungen leiden.

Bemerkbar macht sich inzwischen auch das Thema cloudbasierte Speicher, da kleine und mittlere Unternehmen (SMBs) in Tschechien, Rumänien und Russland beginnen, Cloud-Dienste zu nutzen. Folglich steigt auch der Umsatz mit Speicherlösungen im Midrange-Bereich, die auf die Cloud-Technik optimiert sind.

Auf dem Markt führend sind die Speicherhersteller EMC und HP, deren Marktanteil laut IDC derzeit bei 37 beziehungsweise 19,8 Prozent liegt. An dritter Stelle liegt IBM mit 17,3 Prozent.