Facebook entdeckt saubere Energieformen

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Nachdem andere IT-Konzerne es seit Jahren vormachen, entdeckt nun auch der Zuckerberg-Konzern so langsam, dass man Rechenzentren nicht nur von Kohlekraftwerken versorgen lassen kann.

Facebook hat sich per Pressemeldung offiziell dafür ausgesprochen, künftig bei neuen Data Centers auch auf erneuerbare Energien achten zu wollen. Das dafür nötige Knowhow möchte sich der Webkonzern bei Greenpeace besorgen. Deren Experten sollen künftig dabei helfen, die IT-Infrastruktur des Unternehmens effizienter zu machen und wo möglich auf erneuerbare oder zumindest saubere Energie umzustellen.

Auf die Idee kam das soziale Netzwerk allerdings nicht von selber, denn Greenpeace hatte eine entsprechende meinungsbildende Kampagne gestartet, um auf die Kohleverschwendung und die Umweltbelastung hinzuweisen. Zwei Jahre lang wirkte Greenpeace unterstützt von 700.000 Online-Aktivisten unermüdlich auf Facebook ein, bevor dessen Management aufwachte und sich dem Umweltthema öffnete.

»Der Wechsel zu sauberer und sicherer Energie wird uns im Kampf gegen die globale Erwärmung helfen«, glaubt Tzeporah Berman, Vizedirektor des internationalen Klimaprogramms von Greenpeace. Gegenüber seiner Organisation habe Facebook zugesagt, deren Regeln für neue Rechenzentren zu übernehmen. Außerdem sei das Unternehmen bereit, sich mit den bisherigen Energielieferanten über eine mögliche Erhöhung des Niveaus an sauberer Energie zu unterhalten. Außerdem sagte Facebook zu, sich selber mit effizienter IT-Infrastruktur beschäftigen und dem Open Compute Project zuarbeiten zu wollen.