Überhitzungsgefahr bei Akkus von Gigaset-Telefonen

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Die Akkus in einigen schnurlosen Telefonen von Gigaset können überhitzen, weshalb der Hersteller dringend rät, sie nicht mehr zu benutzen, und Austausch-Akkus anbietet.

Gigaset zufolge sind die Akkus mit der Bauteilenummer V30145-K1310-X447 in den Telefonen der SL910-Serie betroffen, die bis zur 38. Kalenderwoche dieses Jahres produziert wurden. Später hergestellte Akkus haben die Hitzeprobleme nicht.

Wer ein Gigaset SL910, SL910A oder SL910H nutzt, sollte daher das auf dem Akku aufgedruckte Produktionsdatum prüfen. Steht dort beispielsweise »DATE: HY3811«, muss der Akku ausgetauscht werden – die ersten beiden Ziffern nach HY stehen für die Kalenderwoche, die 11 für das Jahr.

Gigaset betont, die Zahl der bislang aufgetretenen Vorfälle sei gering, wegen der potenziellen Brandgefahr tausche man dennoch alle Akkus aus. Nutzer der Telefone sollten die Akkus unbedingt entfernen und ordnungsgemäß entsorgen, ein neuer Akku kann per Telefon unter 0800 200 20 50 angefordert werden. Unter der Hotline-Nummer steht man werktags zwischen 8 und 20 Uhr sowie samstags zwischen 8 und 16 Uhr auch für Fragen zu den Hitzeproblemen bereit.