Office 365: Microsoft führt Datenschutzstandards der EU ein

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Microsoft will mit der cloudbasierten Büro-Software Office 365 die strengen Datenschutz-Richtlinien der Europäischen Kommission einhalten. Der Schritt soll besonders Kunden beruhigen, die sich um den Schutz ihrer Unternehmensdaten sorgen, wenn diese auf ausländischen Servern liegen.

Einer der Hauptgründe, warum Cloud Computing sich bei Unternehmen nur langsam durchsetzt, sind die Aspekte Datenschutz und Sicherheit. Vor allem die Tatsache, dass Daten oftmals auf Servern außerhalb der EU gespeichert sind, bereitet IT-Managern Kopfschmerzen.

Das will Microsoft nun ändern und kündigt Verbesserungen bei den Security-Standards des cloudbasierten Büroprogramms Office 365 an.

Höchste Standards bei Datenschutz und Sicherheit

Demnach soll Office 365 als bisher einzige der großen Cloud-Plattformen seinen Kunden in der EU und den Vereinigten Staaten höchste Standards bei der Einhaltung von Datenschutz und Sicherheitsrichtlinien garantieren. Um das zu erreichen, will Microsoft die so genannten Modell-Klauseln der EU unterzeichnen, die wiederum die Einhaltung der Datenschutz-Richtlinien der Europäischen Kommission gewährleisten.

Dabei sollen nicht nur die europaweiten Datenschutzrichtlinien beachtet werden, sondern auch verschärfte Bestimmungen, die einige der 27 Mitgliedstaaten erlassen hatten. Laut Microsoft genügt Office 365 den besonders strengen Standards ISO/IEC 27001. Microsoft unterwirft sich damit auch einer jährlichen Überprüfung (Audit) seiner Sicherheitspolitik durch einen unabhängigen Experten.

Mehr Informationen hierzu gibt es im Office 365 Trust Center. Die kürzlich neue gestartete Seite informiert über Privacy- und Sicherheits-Features von Office 365.