Studie: Großbritannien ist Deutschland bei Anwendungsvirtualisierung voraus

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Die Nutzung virtueller Anwendungen für geschäftskritische Zwecke oder deren Planung unterscheidet sich fundamental zwischen den beiden europäischen Ländern: Die Briten sind schneller als die Deutschen bei der Einführung der neuen Techniken – die IT in der Bundesrepublik scheint sehr viel zaghafter an das Thema heranzugehen.

Der Anbieter von Virtualisierung-Optimierungslösungen Virtual Instruments gab eine Studie zum Stand der Anwendungsvirtualisierung größerer Unternehmen beim Marktforschungsinstitut Vanson Bourne in Auftrag.  200 IT-Entscheider in Großbritannien und Deutschland seien zu ihren Plänen zur Virtualisierung von geschäftskritischen Applikationen wie SAP, Oracle und Exchange befragt worden. Wichtigstes Ergebnis. Bei den Briten hätten schon 42 Prozent den Umstieg geschafft, in Deutschland wären es nur 23 Prozent.

Der Trend setze sich fort, rechnen die Marktforscher hoch. In zwei Jahren seien in UK 84 Prozent und in Deutschland 70 Prozent der Anwendungen virtualisiert. England und Deutschland im gemeinsamen Blick seien schon zu einem Drittel auf virtuelle Anwendungen umgestellt, in den kommenden zwei Jahren würde dies auf drei Viertel der Unternehmen zutreffen.

Die Geldhäuser Großbritanniens seien hier schon recht weit: Über die Hälfte hätten bereits geschäftskritische Anwendungen virtualisiert. Unternehmen mit 1000 bis 3000 Mitarbeitern seien größeren Organisationen weit voraus – je größer, desto langsamer.

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