IBM macht Zugeständnisse, EU stellt Untersuchung ein

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Mit der Zusage, Konkurrenten Ersatzteile und technische Informationen für seine Mainframe-Systeme zur Verfügung zu stellen, hat IBM die EU-Kommission dazu bewogen, ihre Wettbewerbsuntersuchung einzustellen, und entgeht so einer möglichen Strafe.

Die Wettbewerbshüter waren dem Verdacht nachgegangen, dass IBM durch sein Geschäftsgebaren andere Wartungsdienstleister für seine Mainframes aus dem Markt drängt oder zumindest behindert, unter anderem indem man den Zugang zu bestimmten Ersatzteilen einschränkt oder verzögert. Vor Ende der Untersuchung und der möglichen Verhängung einer Geldstrafe hat IBM nun allerdings Zugeständnisse gemacht und wird von der EU-Kommission vom Haken gelassen. Reuters zufolge versprach der IT-Riese, anderen Firmen Ersatzteile und technische Informationen zu fairen und angemessenen Bedingungen zu überlassen, damit diese Mainframe-Hardware und -Software warten können. »Ich bin froh, dass wir mit IBM eine schnelle Lösung finden konnte, um unsere Wettbewerbsbedenken auszuräumen«, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.