Citrix: Desktop-Virtualisierung gut für die Sicherheit

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Der Anbieter von Virtualisierungslösungen weist IT-Verantwortliche darauf hin, dass die aktuellen Ausbaustufen von Xen-Desktop dabei helfen, sensible Firmendaten von den Endpoint-Geräten der Mitarbeiter fern zu halten.

Die Security der Xen-Lösung gelte nicht nur für PC, Notebook und das Home-Office, sondern nun auch dank Citrix Receiver für Smartphones und Tablets. »Damit können mobile Mitarbeiter sogar sicher auf die Firmenlösungen von SAP zugreifen«, verspricht Security-Stratege Kurt Roemer. Das schöne daran sei, dass man »nicht einmal einen SAP-Client auf den Mobilgeräten installieren muss. Über den Receiver bleibt man up to date und verfüge immer über die korrekte Konfiguration.« Der Mitarbeiter könne Firmen-Apps einfach nutzen, ohne sich um etwas kümmern zu müssen.

Virtualisierte Mobilrechner auszugeben hätte für die Unternehmen abgesehen von erhöhter Produktivität und mehr Sicherheit noch einen netten Seiteneffekt: Es erleichtere der IT-Abteilung die Arbeit, denn der virtualisierte Desktop
verhindere, dass die Mitarbeiter ungewollte Apps installieren, sich suspekte Plugins installieren und Malware einfangen. »Wir geben der IT damit die Kontrolle zurück«, brüstet sich Roemer. Die Administratoren könnten sich genau überlegen, wie viel Freiheit sie den Mitarbeitern einräumen. Manager können mit Firmenvorgaben klare Grenzen setzen, was zum Beispiel die Datenspeicherung, Dokumentendruck oder Offline-Nutzung von Firmendaten angeht.

In einer frischen Studie unter 1.100 IT-Managern sei herausgekommen, dass sie die Einführung von Cloud-Diensten in der Regel mit der Virtualisierung kombinieren möchten. Insbesondere die großen Konzerne planen in überwältigender Übereinstimmung, bis Ende 2013 die Desktop-Virtualisierung realisiert haben zu wollen, zitiert Citrix die von Vanson Bourne durchgeführte Studie.