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Samsung darf Galaxy Tab doch in Australien verkaufen

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Gute Nachrichten für Samsung: der südkoreanische Hersteller setzte sich gegen Apple durch und darf sein Galaxy Tab nun doch in Australien verkaufen – rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.

Obwohl ein Berufungsgericht Samsung den Verkauf seines Tablets gestattet hatte, verlängerte Anfang Dezember der oberste Gerichtshof Australiens das Verkaufsverbot. Nun setzte es jedoch das Urteil des Berufungsgerichts wieder in Kraft und erlaubt den Verkauf des Galaxy Tab 10.1, nachdem es Apple nicht gelungen war, die Richter zu überzeugen, dass man die Berufungsverhandlung gewinnen könne.

Damit kann Samsung sein Galaxy Tab 10.1 in Australien zum Weihnachtsgeschäft in den Handel bringen. Das Unternehmen verkündete per Pressemitteilung bereits, das Tablet werde rechtszeitig bei führenden Einzelhändlern verfügbar sein.

Ein abschließendes Urteil wird somit erst im nächsten Jahr fallen. Dann muss das Gericht entscheiden, ob Samsung beim Design des Galaxy Tabs tatsächlich beim iPad geklaut hat, wie Apple behauptet. Diese Auseinandersetzung fechten die beiden Hersteller aktuell in mehreren Ländern aus, auch in den USA und Deutschland. In den USA scheiterte Apple aber gerade damit, ein Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 zu erwirken. In Deutschland bleibt der Verkauf verboten, weshalb Samsung eine spezielle Variante 10.1N auf den Markt brachte, die sich optisch leicht verändert präsentiert. Auch gegen diese geht Apple vor – eine Anhörung soll am 22. Dezember stattfinden.

  1. jupp, bis dahin ist das Weihnachtsgeschäft gelaufen.

    Schwaches Bild für Deutschland und deren Gerichte, dass die nicht schneller zu einer endgültigen Entscheidung kommen.

    Ich kaufe jedenfalls schon deshalb kein Apple, weil die sich nur noch mit Gerichten der Konkurrenz erwähren können – pfui!