Red Hat Appliance für die Verwaltung unstrukturierter Daten

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Die »Red Hat Storage Software Appliance« nimmt es mit Datenbergen in Petabyte-Größenordnung auf. Sie basiert auf einer Verschmelzung von Red Hat Enterprise Linux 6.1 und dem Dateisystem GlusterFS 3.2.

Erst Anfang Oktober kaufte sich Red Hat den Cloud-Spezialisten Gluster (wir berichteten), um an das verteilte Datensystem für besser skalierbare Storage-Lösungen heranzukommen. Schon heute, kaum acht Wochen nach der Übernahme, kann die Entwicklungsabteilung als erste Frucht der Gluster-Akqusition die »Red Hat Storage Software Appliance« präsentieren. Diese Plattform könne alle im Unternehmen vorhandenen Storage-Server und -Systeme abklappern und die unstrukturierten Daten auswerten.

Die Appliance lässt sich ab sofort als ISO-Image downloaden und direkt auf einem x86-Server mit angeschlossenem Storage installieren. Gerade weil sich das in wenigen Minuten erledigen lässt, habe sich Red Hat für die Form einer Software-Appliance entschieden. Dank des integrierten Gluster-Dateisystems sei die Plattform in der Lage, jeden physischen Speicher des Servers und des Netzwerkes wie einen singulären gigantischen Storage zu interpretieren und problemlos auf die riesigen Gesamtmengen zu skalieren, um dann die eigentliche Analyse vorzunehmen.

»Wir wollen Unternehmen dabei helfen, auf Dauer ihre Kosten für Storage zu reduzieren und das wilde Wachstum an unstrukturierten Daten in den Griff zu bekommen«. kündigte Red-Hat-General-Manager Ranga Rangachari an. Sein Storage-Team arbeite an weiteren neuartigen Lösungen und Innovationen in diesem Bereich.