Leichter Anstieg der IT-Budgets im nächsten Jahr

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Trotz der unsicheren Wirtschaftssituation durch die Euro-Krise rechnen die meisten IT-Abteilungen laut einer Studie von Capgemini im nächsten Jahr mit steigenden Budgets.

Nach Meinung der befragten CIOs wird die Krise sich erst 2013 auf die IT-Budgets niederschlagen – wenn überhaupt. Für das nächste Jahr gehen 38 Prozent davon aus, dass ihnen mehr Geld zur Verfügung steht. 33 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Budgets und 23 Prozent mit Budget-Kürzungen.

»Deutschland hat die Finanzkrise gut überstanden und außerdem sind viele Unternehmen jetzt besser auf schwierige Situationen vorbereitet. Deshalb ist die Hoffnung groß, dass auch die Euro-Krise gemeistert werden kann«, erklärt Dr. Peter Lempp, COO des Bereiches Package Based Solutions bei Capgemini. Daher sind die Budget-Aussichten in Deutschland auch besser als in Österreich und der Schweiz, wo für die Studie ebenfalls IT-Verantwortliche großer Unternehmen befragt wurden. Während 40 Prozent der deutschen CIOs mehr Geld zur Verfügung stehen wird, können das nur 36 Prozent der österreichischen CIOs von sich behaupten und nur 32 Prozent der schweizer CIOs. Dort müssen 23 beziehungsweise 26 Prozent die Ausgaben kürzen, während das in Deutschland nur bei 22 Prozent der Befragten der Fall ist.

Der größte Anteil der IT-Budgets, und zwar 71 Prozent, fließt ist die Erhaltung der IT-Landschaft. Lempp zufolge ist das weniger als erwartet, was bedeute, dass »viele CIOs ihre IT in den letzten Jahren schlanker und effizienter aufgestellt und sich dadurch Freiraum geschaffen haben«. So können denn 22 Prozent der Budgets in die Entwicklung von Innovationen gesteckt werden – etwa ein Drittel davon wird für die Evaluierung neuer Technologien aufgewandt, zwei Drittel für die konkrete Umsetzung.

(Quelle kleines Bild oben: Dmitry Koksharov – Fotolia.com)