Interview: Vom Gemischtwarenladen zum Mobile-Security-Konzern

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Imation begann als »Gemischtwarenladen des Speichergeschäfts» und bot so einige Produkte unterschiedlicher Couleur, vom selbstchiffrierenden Speicherstick über DVDs (Memorex gehört ebenfalls zu imation) bis zum Tape Storage System an. Das Unternehmen hat allerdings einen Plan hinter dem anscheinenden Kuddelmuddel: Es will sich zum reinen Mobile Security-Unternehmen entwickeln – egal, welche Art von mobilem Datentransport betroffen ist. Wir befragten dazu Nick Banks, imations Vice President Sales EMEA & APAC, um noch mehr Einblick in die Pläne des Unternehmens zu bekommen.

Itespresso.de: Der Name imation ist vielen nicht sehr bekannt, sehr wohl aber die Produkte, die Sie zugekauft haben. Der neueste Erwerb war Ironkey. Wie passen die vielen Einzelkäufe eigentlich zusammen?

Nick Banks: Der Ironkey-Kauf ist nur ein Schnappschuss unseres derzeitigen Interesses. Traditionell sind wir eine global aufgestellte Company im Storage-Geschäft. Doch die Umsätze im traditionellen Storage-Business gehen zurück, daher mussten wir umfokussieren.

ITespresso.de: Wohin setzen Sie nun den Fokus?

Nick Banks: Wir haben uns bereits über die Zeit hinweg zu einer Security-Firma gemausert. Das wollen wir noch weiter drehen in die Richtung einer »Secure Storage company«.

ITespresso.de: Mit welchen Produkten tun Sie das und wie?

Nick Banks: Wir haben etwa die MXI-Produkte gekauft, das ist bereits eine starke Marke für sichere Datenspeicherung über mobile Systeme. Wir behalten den starken Markennamen und stellen wie bei allen imation-Lösungen unseren Namen nur davor.

Wir haben auch die existierenden USB-Produkte von encryptix in unserem Angebot: Diese bieten Unternehmen mehr Kontrolle über die mobilen Speichermedien.

Und unser Neukauf Ironkey ist ganz besonders stark im Bereich der Cloud.

ITespresso.de: Das sind noch immer viele Produktschienen. Wie verkaufen Sie das als Ganzes?

Nick Banks: Der Schlüsselwert aller diese Marken ist »Secure Mobility«. Wir werden natürlich wie gesagt schon die existierenden Markennamen nutzen, um die unterschiedlichen Bereiche treffend zu erreichen. Gleichzeitig entwickeln wir uns weiter und kombinieren Dinge, die wir haben, zu ganzheitlicheren Lösungen – und bringen neue Produkte.

Itespresso.de: Welche neuen Produkte sind das?

Richard Banks: Das werden Sie 2012 und 2013 erfahren, wenn die Neuheiten auf dem Markt sind.

ITespresso.de: Verkaufen Sie die über Lösungspartner?

Nick Banks: Ja, und damit diese ihre Lösungen zusammenstellen können, haben wir ein Cloud-Angebot für den Handel. Bald werden wir auch ein neues Partnerprogramm starten.

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