Oracle: Update von WebLogic für den Cloud-Einsatz

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Der Datenbankkonzern hat eine Reihe seiner hauseigenen Produkte mit WebLogic verzahnt, darunter die Exalogic-Appliances, der Traffic Director, Apache Maven und die RAC-Server (Real Application Clusters).

Durch die Übernahme von BEA Systems (wir berichteten) kam Oracle vor vier Jahren automatisch auch in den Besitz des Java-App-Server WebLogic. Für die Unternehmenskunden hat der Konzern die Enterprise-Lösung derart umgeschneidert, dass sie sowohl mit den anderen thematisch verwandten Produkten des Hauses kooperiert als auch fit für eine Cloud-Stationierung wird.

»Viele unserer Kunden verfügen über traditionelle Data Centers, sind aber offen für Cloud Computing. Daher haben wir WebLogic 12c so gestaltet, dass es diesem Vorhaben nicht im Wege steht«, erzählt Senior-Produktmanager Mike Lehmann. Sinnigerweise stehe der Buchstabe »c« bei der Produktversion für »Cloud«. Zu haben sei die neue Ausbaustufe des Java-Servers innerhalb der nächsten paar Wochen, kündigte Oracle gestern noch an. Damit wird nach fast drei Jahren die Version WebLogic 11g abgelöst.

Das war durchaus überfällig, hatte sich doch Java inzwischen stürmisch weiterentwickelt. Version 12c enthält nun den jüngsten Core des Runtime-Environments von Java SE (Standard Edition), Version 7, die erst vorigen Juli an den Start ging.
WebLogic 12c unterstützt
auch in voller Breite die Java Enterprise Edition 6, inklusive der Application Programming Interfaces (API) und der Bibliotheken für die Komponenten wie  Java Servlets, JAX (Java API für XML-Services), JSF (Java Server Faces) sowie Enterprise JavaBeans.