Firmen geben 60 Milliarden für ihre IT-Sicherheit aus

SicherheitSicherheitsmanagement

Die Prüfungs- und Beratungsfirma Pricewaterhouse Coopers International (PwC) hat den Einblick in viele Unternehmensbilanzen. Auf dieser Basis rechnen sie gerade hoch, dass in diesem Jahr mehr für Computersicherheit ausgegeben wurde.

Da die Bedrohungslage und die Anzahl der Sicherheitsverstöße und Online-Angriffe in 2011 messbar zugenommen hatten, investierten die Unternehmen als logische Konsequenz mehr Geld in IT-Security-Maßnahmen. Laut der aktuellen Untersuchung von PwC käme nur für diesen Zweck im laufenden Jahr eine Gesamtsumme von ungefähr 60 Milliarden Dollar zusammen

Die Mehrausgabe komme direkt den Security-Anbietern zugute, deren Marktwert logischerweise in diesem Jahr entsprechend ebenfalls steigt, führt PricewaterhouseCoopers aus. Das wiederum könnte in den nächsten Jahren zu einigen Übernahmen und Zusammenschlüssen von solchen Softwarehäusern führen, vermutet die PwC-Studie.

Immerhin seien seit 2008 in der Security-Branche schon Merger und Aufkäufe im Gesamtwert von 22 Milliarden Dollar registriert worden. Allein in 2011 habe es bereits 37 solcher Deals gegeben, da sich der Markt lukrativ entwickele. Für die nächsten drei bis fünf Jahre sagt PwC ein jährliches Wachstum bei IT-Sicherheitsprodukten von um die 10 Prozent voraus.

Das sei insofern eine relativ sichere Vorhersage, da die schweren und gezielten Angriffe auf wertvollen Daten von Unternehmen jene förmlich dazu zwinge, sich stärker zu schützen, führt die Studie aus. Gleiches gelte für den öffentlichen Sektor, wo Daten von Bürgern oder Krankenkassen ständig im Fokus der Diebe stünden, ergänzt Report-Autor und PWC-Sicherheitsexperte Barry Jaber.