Apple stoppt Schnüffel-Tool

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Die US-amerikanischen Telekommunikations-Unternehmen sind wegen der Ausstattung ihrer Geräte mit einer »Wartungssoftware«  bei Datenschützern ins Gespräch gekommen. Die »Carrier IQ«-Diagnose-Software mussten die Hersteller der mobilen Gadgets einbauen. Apple ist nun der erste, der bekanntgibt, die CarrierIQ nicht mehr zu unterstützen.

Seit iOS5 unterstütze man die CarrierIQ nicht mehr, meldet Apple in einem Statement dem Wall-Street-Journal-Blog AllThingsDigital. Der Blog-Ableger der bekannten Wirtschaftszeitung veröffentlichte Apples Stellungnahme im vollen Wortlaut.

Demnach unterstützt Apple seit iOS5 keine CarrierID mehr und werde es in einem künftigen Update komplett entfernen. Man logge keine Tastatur mit, wie es zuvor Beschwerden behauptet hatten, beteuert der Hersteller aus Cupertino  – und dafür, dass Apple Informationen sammle, müsse der Nutzer selbst künftig seine Einverständniserklärung geben.

Für Diagnosezwecke würden dann die Informationen anonym und verschlüsselt an Apple versendet werden und dabei keinerlei persönliche Informationen enthalten.

Carrier IQ war ursprünglich für Diagnosezwecke gedacht, die Probleme der Geräte mit Netzwerken aufdecken sollten – erregte aber nach der Aufdeckung seiner Existenz die Gemüter der Datenschützer.

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