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Studie: Managed Print Services noch nicht etabliert
Managed Print Services sollen Druckerflotten in Unternehmen optimieren und für eine Kostensenkung sorgen. Das Thema wird von Herstellern und Systemhäusern vorangetrieben, konnte sich allerdings bislang noch nicht auf breiter Front durchsetzen, wie eine Studie zeigt. Nur 20 Prozent der Firmen nutzen die Dienste bislang.
Managed Print Services sind Vertriebs- und Dienstleistungsmodelle für Drucker und Multifunktionsgeräte plus zugehöriges Verbrauchsmaterial und Service-Leistungen. Diese Modelle unterscheiden sich in der Art der Finanzierung und in den Aufgaben, die einem externen Dienstleister, also einem Systemhaus oder auch Druckerhersteller, übertragen werden. Ziel ist immer, eine Kostensenkung zu erreichen und die Druckerflotte im Unternehmen zu konsolidieren und optimieren.
Die Studie von Dokulife, die mit finanzieller Unterstützung des Druckerherstellers Brother durchgeführt wurde, liefert eine detaillierte Analyse von Nutzungsgewohnheiten bei Druckgeräten. Als Grundlage dienen über 6000 Fragebögen aus dem Zeitraum Herbst bis Winter 2010.
Der Themenschwerpunkt lag bei Managed Print Services in Unternehmen und Handel, aber auch Informationen über die tatsächliche Nutzung von Druck-Hardware wurden erhoben.
Eine interessante Frage, der durch die Altersangaben der Befragten nachgegangen werden konnte, war, ob jüngere Generationen privat weniger drucken würden. Das Ergebnis zeigt nur geringe Schwankungen. Unabhängig vom Alter drucken nahezu 100 Prozent der Befragten Text aus. Etwas anders liegen die Zahlen bei Webseiten, E-Mails, Fotos: 40 bis 80 Prozent aller Anwender drucken diese Arten von Daten. Insgesamt jedoch mit nur einem Abfall von 15 Prozent von der ältesten (55-65 Jahre) bis zur jüngsten Altersgruppe (15-24 Jahre).
Im Internet erstellte Dokumente werden von einer Mehrheit der Befragten gedruckt: 66 Prozent drucken Formulare, 59 Prozent Rechnungen (Internet, Telefonie), knapp über 50 Prozent Flug- oder Zug-Tickets und Eintrittskarten. Auf Papier und per Post kommen aber immer noch 46 Prozent der Rechnungen für Strom, Gas und Wasser, was zeigt, dass hier weniger die Druckgepflogenheiten der Anwender, als die Strukturen der Firmen das Druckverhalten bestimmen.
10 Prozent des privaten Druckvolumens fällt an, um die Drucke weiterzugeben, 20 Prozent werden zum Mitnehmen und 55 Prozent zum Archivieren gedruckt
Fragt man den Handel nach dem Papiervolumen, zeigt sich, dass bei Kopierpapier in den letzten drei Jahren bei 24 Prozent der Händler das Volumen stark gestiegen ist, bei 36 Prozent leicht gestiegen, bei 22 Prozent immerhin gleich geblieben und nur bei 14 Prozent gesunken ist. Für die Zukunft bedeutet das aber nicht unbedingt weitere starke Steigerungen, nur 5 Prozent der Befragten Händler gehen von einer starken Steigerung des Druckvolumens aus. 42 Prozent prognostizieren eine leichte Steigerung und 31 Prozent vermuten, das Druckvolumen bleibt gleich.
(Quelle kleines Bild oben: dt10203040 – Fotolia.com)






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