SoftMaker Office 2012 hat ein Herz für XP

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Um die vielen Millionen aktiven (Firmen-) Nutzer von Windows XP nicht abzuhängen, achteten die Macher der neuen Office-Suite auf eine entsprechende Abwärtskompatibilität. Trotzdem sind die Dokumente von MS Office 2010 zu verarbeiten.

Erst Anfang Oktober startete der öffentliche Betatest von Softmaker Office 2012 (wir berichteten). Das nun finale Softwarepaket funktioniert auf diversen Systemplattformen (bald auch unter Android). Die umfassende Büro-Suite enthält TextMaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker sowie SoftMaker Presentations. Zudem gibt es die Makrosprache BasicMaker dazu – Syntax-kompatibel mit Visual Basic und für die Automatisierung wiederkehrender Routinen gedacht.

Alle Module seien in der Lage, problemlos die Dateiformate von Konkurrent Microsoft zu lesen und zu schreiben – angefangen von Office 2003 bis hin zur 2010er-Version. SoftMaker spendiert seiner Office-Suite den eM-Client, der eine Alternative für Outlook sein soll. Er integriert E-Mail (beliebig viele Konten), Kontakt- und Aufgabenliste sowie einen Kalender in die Suite. eM unterstützt Mail-Server mit den Protokollen POP3, SMTP und Imap. Account-Voreinstellungen werden importiert. Außerdem können die Daten von anderen Clients wie Outlook ausgelesen, was den Umstieg erleichtert.

SoftMaker Office 2012 gibt es in den Editionen Professional und Standard. Erstere enthält bereits den eM-Client und kostet knapp 100 Euro. Die Standard-Version verzichtet auf eM und sei daher für annähernd 70 Euro zu haben. Die Lizenz reiche aus, um das Paket auf drei PC-Systemen zu installieren. Eine 30-Tage-Probeversion ist auf der Homepage des Herstellers zu finden.