Wird nach Smartphone nun Smartwatch zum Trend?

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Es gab zwar schon etliche Vorstöße, um die gute alte Armbanduhr zu digitalisieren, doch der richtige Durchbruch fehlte bislang. Der Anbieter I´mWatch will das ändern, indem er versucht, das Apple-Erfolgsrezept nachzuahmen.

Mittlerweile gibt es sogar schon Armbanduhren mit Apple-Logo, wenn auch erst seit Mai (wir berichteten) und von einem Designer dem Konzern zugeführt. Gegen diese zwei einsamen iWatches tritt Konkurrent »I´m Watch« mit einer ganzen Armada von Smartwatches an, die durchaus an Apple-Design erinnern. Neben den vielen teuren Designer-Varianten (bis 10.000 Euro) gibt es demnächst ein erschwingliches Einsteigermodell für 249 Euro. Es erinnert ein wenig an das Konzept Sony Ericsson Live View und von der Optik her an den aktuellen iPod Nano.

Es wird naturgemäß am Handgelenk getragen und besitzt zunächst die typischen Funktionen einer Uhr. Doch wie beim Smartphone führen die Icons per Fingerdruck auf das 240 x 240 Bildpunkte kleine Display in eine Welt von  Funktionen. Ob Musikplayer, Twitter- und Facebook-Kontakt, die Verbindung zu Internet, Smartphone oder anderen Watches, vieles ist hier spielerisch möglich. Auch der Zugriff auf Adressbuch, Rufnummern, das Lesen eingegangener Nachrichten oder der Blick auf den aktuellen Wetterbericht.

4 GByte interner Speicher, eine Spezialversion von Android 1.6, Bluetooth und ein noch ungenannter interner Prozessor (wir tippen auf ARM) machen dies möglich. Die Hightech-Uhr wird auf der CES 2012 im Januar der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Dann will der Hersteller auch die weiteren technischen Details offen legen. Vielleicht gibt es dann auch einen Akku, der länger als 24 Stunden hält – führ Arbanduhr-Träger bislang ein unbequemer Gesichtspunkt.