Samsung darf sein Galaxy Tab 10.1 in Australien wieder verkaufen

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Ein Berufungsgericht hat die einstweilige Verfügung Apples gegen Samsung wieder aufgehoben. Apple hat angedeutet, bis vor den obersten Gerichtshof zu ziehen, um den Konkurrenten aufzuhalten.

Samsung habe seinen Kampf gegen den Verkaufsstopp seines Galaxy Tabs in Australien vorerst gewonnen, berichtet der australische Sydney Morning Herald über die einstimmige Entscheidung aller Richter des Landesgerichts, den ursprünglichen Entscheid des Verkaufsverbotes für ungültig zu erklären.

Samsung müsse allerdings alle Transaktionen bezüglich seines Tablets aufzeichnen, entschieden die Richter. Zudem dürfe das Gerät frühestens ab Freitag, 16:00 Uhr verkauft werden – Apple hätte es in einem kurzen Gespräch mit Richter Foster noch geschafft, seine »Einstweilige« noch bis dahin aufrechtzuerhalten. Samsung-Anwalt Peter Chalk habe kommentiert, das würde nur die »ungerechtfertigte Ungerechtigkeit« verlängern. Gerade jetzt im Weihnachtsgeschäft ist jeder Tag für Samsung von Bedeutung.

Apple will gegen die neuerliche Entscheidung kämpfen – die Richter würden dem allerdings wenig Chancen einräumen, berichtet der Sydney Morning Herald vom Gerichtstermin.

In Deutschland, wo ein nahezu identischer Streit der Parteien stattfand, gilt noch das Urteil zugunsten Apples – weshalb Samsung sich entschloss, sein Gerät einfach umzubauen (wir berichteten). Ein ähnliches Vorgehen zur Rettung des Weichnachtsgeschäfts hatte Samsung beereits in den Niederlanden durchgezogen.

 

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