HP verknüpft Plattformen von Autonomy und Vertica

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Auf seiner Kundenkonferenz HP Discover hat HP die zehnte Version der Datenanalyse-Plattform IDOL vorgestellt, die man sich kürzlich durch die Übernahme des britischen Software-Spezialisten Autonomy ins Haus holte. Diese ist nun mit der Vertica-Plattform verknüpft und auch vorinstalliert auf HP-Hardware zu haben.

Die Autonomy-Software IDOL, kurz für Intelligent Data Operating Layer, versteht sich auf die automatische Verarbeitung und Analyse unstrukturierter Daten, taugt durch die Integration der Vertica-Plattform mit Version 10 aber auch für Echtzeit-Analysen strukturierter Daten. Unternehmen sollen dadurch in die Lage versetzt werden, nicht mehr nur Mails, Dokumente, Audio- und Video-Dateien, Web-Inhalte und Social Media-Daten zu analysieren, sondern auch Transaktionsprotokolle und Logs. Vertica steuert dafür Musterabgleiche und JOINs für Ereignisreihen sowie Statistik- und Regressionsanalysen bei.

Darüber hinaus bietet IDOL 10 eine bessere Performance und Skalierbarkeit, so dass sich Cluster schneller verkleinern und vergrößern lassen, um nach Bedarf Kapazitäten hinzuzufügen oder abzuziehen. Es gibt eine neue NoSQL-Schnittstelle und eine so genannte »Manage in Place«-Technologie, die alle Arten von Informationen indizieren soll, ohne dass zunächst Kopien für die Analysen angelegt werden müssen.

HP will IDOL 10 vorinstalliert auf Appliances anbieten, um Kunden eine schlüsselfertige Lösung zu liefern. Die drei geplanten Appliances sind für unterschiedliche Anwendungsfälle gedacht: Archivierung, eDiscovery und Enterprise Search.