Entdeckt: iPhone-App sendet GPS-Daten an US-Anzeigen-Unternehmen

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Japanische Security-Forscher fanden eine App, die bereits 1,5 Millionen Mal heruntergeladen worden war und heimlich Daten überträgt. Nur in einem kurzen unscheinbaren Text informiert das ursprüngliche Spiel darüber, dass eine Reihe von Positionsdaten weitergegeben würde.

Keiner denkt Böses, wenn er ein Spiel zum Fangen von Goldfischen für sein Smartphone herunterlädt.  Nur kurz vor der Installation werde ein Bild gezeigt, das einen für die meisten Nutzer relativ unverständlichen Text präsentiere, berichte eine Analyse der KDDI R&D Labs in Fujimino. Das berichtet das japanische Magazin Yomiuri Shimbun.

Die empfangenen Positionsdaten machten es möglich, die Position des Nutzers bis auf wenige Meter genau zu erfassen. Das Produkt sende die Positionsdaten etwa einmal pro Minute, um die Einblendung passender Anzeigen auszulösen.

Die App sei zuerst auf »238 Application Market« veröffentlicht worden und habe sich sehr schnell verbreitet. DieKDDI Labs hätten insgesamt 980 Mobilanwendungen untersucht  und bei etwa 27 Prozent davon Funktionen gefunden, die in der Lage sind, Positionsdaten zu übermitteln.  11 Prozent seien in der Lage, die Telefonbücher auszulesen und ganze 58 Prozent könnten IDs verbundener Geräte herausfinden.

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